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Über 100 Interessierte fanden gestern den Weg ins build! Gründerzentrum um bei der Prämierung der kreativsten Geschäftsideen 2016 dabei zu sein. Bis Ende Jänner war das build! Gründerzentrum auf der Suche nach den kreativsten Geschäftsideen und Kärnten hat wieder mal bewiesen, dass es vor kreativen Köpfen nur so wimmelt: Aus 42 Einreichungen wurden 15 FinalistInnen ausgewählt, welche ihre Ideen gestern der Jury präsentierten. Ausschlaggebende Kriterien für einen Sieg in den Kategorien Produkt oder Dienstleistung waren neben einer überzeugenden Präsentation nicht nur die Realisierbarkeit der Idee, sondern auch Kundennutzen und Innovationsgehalt. Die SiegerInnen der beiden Hauptkategorien wurden mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet und erhielten ein Startkapital von je 2.000 Euro.
„Mit dem build! Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben.“, erklärt build! Geschäftsführerin und Jurymitglied Mag. Karin Ibovnik.

Die build!Impuls-Gewinner
Mit der Idee „ArfFinder“ konnten FH-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schussmann und Dipl.-Ing. Michael Dorfer die Jury in der Kategorie Produkt überzeugen. Mit „ArfFinder“ wird Museen ein innovativer Besucherguide, basierend auf Verfahren der digitalen Bildverarbeitung, zur Verfügung gestellt. FH-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schussmann und Dipl.-Ing. Michael Dorfer konnten nicht nur die build!Impuls Trophäe, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro mit nach Hause nehmen. Den zweiten Platz in der Kategorie Produkt, dotiert mit 1000 Euro, holte sich das Projekt iBanking, eine innovative Sitzmöglichkeit für den öffentlichen Bereich, welche als Erholungsort dienen soll. Platz 3 ging dieses Jahr an OPTOCHECK, ein optisches Linsenprüfsystem, das von einer Gruppe HTL-Schüler entwickelt wurde.

In der Kategorie Dienstleistung konnte sich das Projekt „MJAU – Finde deine Katze“ von Mag. Lydia Kulterer gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.
„MJAU – Finde deine Katze“ ist eine Vermittlungsplattform für Rassekatzen, die Züchter und Katzenliebhaber verbinden soll. Auch Mag. Lydia Kulterer erhielt sowohl die begehrte Impuls Trophäe als auch einen Siegerscheck im Wert von 2.000 Euro. Den 2. Platz in der Kategorie holten sich Anna Zambelli und Reinhard Scharner, MSc mit der Idee „reliefgoods“, eine webbasierte Plattform, die das Angebot der pharmazeutischen Industrie und die Nachfrage von internationalen und lokalen Hilfsorganisationen für den humanitären Sektor zusammenführt. Schlussendlich konnten sich Henrik Beck und Jürgen Marko mit eXision, einem Tool zur Unterstützung von Vertriebs- und Exportstrategien in Unternehmen, den dritten Platz in der Kategorie Dienstleistung sichern und gewannen ein Preisgeld von 500 Euro.

Auch eine Reihe von Sonderpreisen wurden in diesem Jahr vergeben: Den Sonderpreis Alpen-Adria Universität Klagenfurt im Wert von 1.000 Euro konnten Christian Jäkl, Florian Steinkellner, Manuel Mitteregger und Mario Vidoni mit ihrer Idee „RaDICT“ mit nach Hause nehmen. Der Sonderpreis Fachhochschule Kärnten, ebenfalls dotiert mit 1.000 Euro, ging an FH-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schussmann und Dipl.-Ing. (FH) Michael Dorfer mit „ArtFinder“. Der Sonderpreis „Social Business“ (gesponsert von Landesrat DI Christian Benger) ging an Elke Schlederer – Oberhauser mit ihrer Idee „Best of the Rest“.
Den Schülersonderpreis im Wert von 1.000 Euro Euro (gesponsert von der Kärntner Sparkasse) gewann das Projekt „MATD – Mobile Alternator Testing Device“, eingereicht von Schülern der HTL Mössingerstrasse. Auch dieses Jahr wurde ein Sonderpreis für die Förderung von kreativen Ideen von Frauen vom BusinessFrauenCenter vergeben. Mag. Maria Wawrzyniak mit dem Projekt „The ToiletLog“ gewann den Preis im Wert von 1.000 Euro.

Die Jury setzte sich aus Vertretern namhafter Kärntner Institutionen zusammen: Harald Baier (Kärntner Sparkasse AG), Mag. Dr. Robert Breitenecker (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Maria Mack (Lakeside Science & Technology Park), Mag. Daniela Stein (BusinessFrauenCenter Kärnten), Mag. Karin Ibovnik (build! Gründerzentrum Kärnten GmbH),  Jurysprecher DI Dr. Erich Hartlieb (Fachhochschule Kärnten) und Mag. Jürgen Kopeinig (Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds).

Die besten Ideen haben gute Chancen in das Förderprogramm des build! Gründerzentrums aufgenommen zu werden –das bedeutet für die Gründer intensive Begleitung sowie Förderung für die Dauer von 18 Monaten. Seit über zehn Jahren unterstützt das Gründerzentrum build! potenzielle Unternehmer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Robert Kanduth gab Einblicke in sein Unternehmerleben
Bei der Siegerprämierung gab Wettbewerbs-Schirmherr Robert Kanduth, CEO der GREENoneTEC, Einblicke in sein Leben als Unternehmer. Seine Geschichte ist beeindruckend: von der Garage aus eroberte er einen Weltmarkt. “Das Land braucht mehr Unternehmer, denn Unternehmer schaffen Arbeitsplätze –das Land braucht euch!”, ermutigte Kanduth die Teilnehmer, sich mit ihrer Idee selbständig zu machen. “Ich wollte mir nach oben hin alle Möglichkeiten offen halten”, sagte Robert Kanduth über seine Motivation Unternehmer zu werden.

Gruppenbild_alle Gewinner

Pressefoto Abschlussveranstaltung

v.l.n.r. Mag. Karin Ibovnik, FH-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schussmann, Dipl.-Ing. (FH) Michael Dorfer, Robert Kanduth, Mag. Lydia Kulterer, Jurysprecher DI Dr. Erich Hartlieb

Bis Ende Jänner war das build! Gründerzentrum auf der Suche nach den kreativsten Geschäftsideen und Kärnten hat wieder mal bewiesen, dass es vor kreativen Köpfen nur so wimmelt: Aus 48 Einreichungen wurden 16 FinalistInnen ausgewählt, welche ihre Ideen gestern der Jury präsentierten. Ausschlaggebende Kriterien für einen Sieg in den Kategorien Produkt oder Dienstleistung waren neben einer überzeugenden Präsentation nicht nur die Realisierbarkeit der Idee, sondern auch Kundennutzen und Innovationsgehalt. Die Sieger der jeweiligen Kategorie wurden mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet und erhielten ein Startkapital von je 2.000 Euro.

Mit der Idee „Cure Stool“ konnte der Architekturstudent Manuel Ortner die Jury in der Kategorie Produkt überzeugen. Der „cure Stool ist ein neuartiger Hocker aus Hartholz, der vier verschiedene Sitzpositionen alleine durch Wenden ermöglicht.

Martin Fischer konnte sich in der Kategorie Dienstleistung mit seinem Projekt „Das sprechende Werkzeug“ gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. „ Das sprechende Werkzeug“ ist ein Projekt, das den Informationsfluss in der Industrie revolutionieren wird und die Schnittstelle zwischen Mensch und Werkzeug optimiert.

Die build! Impuls Gewinner 2015:

  • 1. Preis Produkt: „cure Stool“ von Manuel Ortner
  • 2. Preis Produkt:  „LockLamp“ von Fabian Gutbrod
  • 3. Preis Produkt: „Meikki Box“ von Birgit Morri
  • 1. Preis Dienstleistung: „Das sprechende Werkzeug“ von Martin Fischer
  • 2. Preis Dienstleistung: „Pebbles“ von Laura Stromberger und Michael Hametner
  • 3. Preis Dienstleistung: „Holidays on Wheels“ von Agnes Fojan

Auch dieses Mal gibt es wieder eine Reihe von Sonderpreisen.

  • Sonderpreis Alpen-Adria-Universität im Wert von 1.000 Euro: „Evelon“ von Daniel Leustik, Stephan Wölcher und Dominik Pototschnig
  • Sonderpreis FH-Kärnten im Wert von 1.000 Euro: „crank-e“ von Alexander Elbe und David Zander
  • Sonderpreis Umwelt und Energie im Wert von 1.000 Euro: „I Charge U“ von Florian Lederer und Paul Stichaller (Maturanten der HTL Mössingerstraße)
  • Sonderpreis Frauen im Wert von 1.000 Euro: „cook4me“ von Nina Anranter
  • Sonderpreis SchülerInnen im Wert von 1.000 Euro: „InoSpecs“ von Lisa Habich und Jessica Berger

Die Jury setzte sich aus Vertretern namhafter Kärntner Institutionen zusammen: Harald Baier (Kärntner Sparkasse AG), Mag. Dr. Robert Breitenecker (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Maria Mack (Lakeside Science & Technology Park), Mag. Daniela Stein (BusinessFrauenCenter Kärnten), Mag. Karin Ibovnik (build! Gründerzentrum Kärnten GmbH) und Mag. Jürgen Kopeinig (Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds).

Wenn auch Sie eine gute Geschäftsidee haben dann scheuen Sie sich nicht diese bei uns einzureichen. Der nächste build!Impuls Ideenwettbewerb startet bereits im Oktober 2015.

Wir gratulieren allen GewinnerInnen recht herzlich!

Ideenwettbewerb 2015 Siegerfoto

 

Bis Ende Jänner war das build! Gründerzentrum auf der Suche nach den kreativsten Geschäftsideen und Kärnten hat erneut unter Beweis gestellt, dass es vor kreativen Köpfen nur so wimmelt: aus über 65 eingereichten Geschäftsideen wurden am 10. April 2014 die besten Projekte mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet. Ausschlaggebende Kriterien für den Sieg in den Kategorien Produkt und Dienstleistung waren neben einer überzeugenden Präsentation nicht nur die Realisierbarkeit der Idee, sondern auch der Kundennutzen und Innovationsgehalt.

Die Idee „Snoky“, ein neuartiges Konzept für Speiseeis, das die Welt der Gastronomie revolutionieren wird konnte die Jury in der Kategorie Produkt überzeugen und gewann neben der begehrten build!Impuls Trophäe auch ein Preisgeld in der Höhe von 2.000 Euro, gesponsert vom Lakeside Science & Technology Park.

In der Kategorie Dienstleistung konnte sich das Projekt Xamoom von Georg Holzer und Bruno Hautzenberger gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Auch Xamoom, eine Plattform, die das lustvolle Entdecken regionaler Kunstschaffender mittels Smartphone ermöglicht erhielt sowohl die begehrte build!Impuls Trophäe als auch einen Siegerscheck im Wert von 2.000 Euro.

Die build!Impuls-Gewinner

  • 1. Platz in der Kategorie Produkt: Snoky
  • 2. Platz in der Kategorie: doq ex aequo mit VoyagerSpaceBox
  • 1. Platz in der Kategorie Dienstleistung: Xamoom
  • 2. Platz in der Kategorie Dienstleistung: FahrschulHeld
  • 3. Platz in der Kategorie Dienstleistung: table4you Düsseldorf

Auch dieses Mal gab es wieder eine Reihe von Sonderpreisen.

  • Sonderpreis Alpen-Adria-Universität im Wert von 1.000 Euro: smsplus von Martin und Mario Senoner sowie Ronald Linasi
  • Sonderpreis FH-Kärnten im Wert von 1.000 Euro: LUX von Fabian Gutbrod
  • Sonderpreis Frauen im Wert von 1.000 Euro: Sticklett von Michaela Schicho
  • Sonderpreis SchülerInnen im Wert von 1.000 Euro: TalkTalk von SchülerInnen der HTL Mösslingerstraße

Wenn auch Sie eine gute Geschäftsidee haben dann scheuen Sie sich nicht diese bei uns einzureichen. Der nächste build!Impuls Ideenwettbewerb startet bereits im Oktober 2014

Wir gratulieren allen GewinnerInnen recht herzlich!

build_impuls_2014

Aus insgesamt 50 eingereichten Geschäftsideen wurden am 14. März 2013 die besten Projekte mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet: Den ersten Platz in den beiden Hauptkategorien Produkt und Dienstleistung sicherten sich ein Elektrozusatzantrieb für Fahrräder und eine neu konzipierte Plattform für Fotografen – sie konnten stolz die build!Impuls Trophäe entgegennehmen.

Bis Ende Jänner war das build! Gründerzentrum auf der Suche nach den kreativsten Geschäftsideen und Kärnten hat wieder mal bewiesen, dass es vor kreativen Köpfen nur so wimmelt: Aus 50 Einreichungen wurden 16 FinalistInnen ausgewählt, welche ihre Ideen am 14. März 2013 der Jury präsentierten. Ausschlaggebende Kriterien für einen Sieg in den Kategorien Produkt oder Dienstleistung waren neben einer überzeugenden Präsentation nicht nur die Realisierbarkeit der Idee, sondern auch Kundennutzen und Innovationsgehalt. Die Sieger der jeweiligen Kategorie wurden mit der build!Impuls Trophäe ausgezeichnet und erhielten ein Startkapital von je 1.500 Euro.

„Mit dem build! Impuls Ideenwettbewerb bieten wir kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Ideen und können vielleicht einen ersten Anstoß zum großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit geben. Die aussichtsreichsten Ideen werden bei uns ins Zentrum aufgenommen, um das in Kärnten vorhandene Potenzial und Know-how zu nutzen und zu fördern, und somit auch den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken“, erklärt die Geschäftsführerin von build! und Jurymitglied Mag. Karin Ibovnik.

Die build!Impuls-Gewinner

Mit seiner Idee „Frictiondrive“ konnte Fabian Gutbrod, die Jury in der Kategorie Produkt überzeugen. Frictiondrive ist ein System mit dem man in kürzester Zeit sein Fahrrad zu einem E-Bike aufrüsten kann. Fabian Gutbrod konnte nicht nur die build! Impuls Trophäe, sondern auch ein Preisgeld in der Höhe von 1.500 Euro, gesponsert vom Lakeside Science & Technology Park, mit nach Hause nehmen. Den zweiten Platz in der Kategorie Produkt, dotiert mit einem brandneuen Tablet-PC, holte sich das Projekt „Kartonmöbel“ von Alexander Mann. Manfred Messlender aus Spital machte mit seinem „Bellyformer“ den dritten Platz in der Kategorie Produkt. Messlender konnte sich ebenfalls über einen Tablet–PC, gesponsert von den Kärntner Raiffeisen Banken, freuen.

In der Kategorie Dienstleistung konnte sich das Projekt Saloon.io von Philipp Spieß und Nicolas Dular gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Saloon.io ist eine Plattform für Fotografen, welche ihnen eine enorme Zeitersparnis und Arbeitserleichterung bietet. Auch Saloon.io erhielt sowohl die begehrte Impuls Trophäe als auch einen Siegerscheck im Wert von 1.500 Euro. Den 2. Platz in der Kategorie Dienstleistungen holte sich das Projekt „Perfect Taxi Way“ von Reinhard Grandl und Roland Kersche. Schlussendlich konnte sich Horst Kandutsch mit seiner Idee „Roofpage“den dritten Platz in der Kategorie Dienstleistung sichern.

Auch eine Reihe von Sonderpreisen wurde in diesem Jahr vergeben: Den Sonderpreis Alpe-Adria Universität Klagenfurt im Wert von 800 Euro konnte Harald Saupper mit seiner Idee der „Interaktiven Präsentation“ mit nach Hause nehmen. Der Sonderpreis Fachhochschule Kärnten, ebenfalls dotiert mit 800 Euro, ging an Fabian Gutbrod mit „Frictiondrive“. Den Schülersonderpreis im Wert von 300 Euro (gesponsert vom Raiffeisen Club Kärnten) gewann das Projekt „Jump Control“ von Schülerinnen der HTL Mössingerstrasse. Und als absolutes Novum wurde in diesem Jahr der Sonderpreis „Frauen“ für die Förderung von kreativen Ideen von Frauen vom BusinessFrauenCenter vergeben. Der Preis im Wert von 800 Euro konnte an Gisela Stramitzer und Magdalena Weiss mit „OttO und AnnA sind WiederGut““ überreicht werden.

Gastredner sprachen über Innovation und Erfindergeist

Bei der Siegerprämierung gab Wettbewerbs-Schirmherrin Monika Kircher, CEO der Infineon Technologies Austria AG, Einblicke in ihr Leben als Frau an der Spitze eines weltweit agierenden Unternehmens. Bei der Infineon werden Ideen und Ideengeber gefördert und sogar am Umsatz beteiligt. „MitarbeiterInnen sind das größte Kapital und auch in einem großen Unternehmen werden eigene Ideen unterstützt“, sagt Kircher. Zusätzlich sei es für Kircher selbstverständlich und ein persönliches Anliegen Frauen für Technik zu begeistern. So sind mittlerweile 30 Prozent der Techniklehrlinge bei Infineon Frauen. Dass es für Frauen oft schwer sei in Toppositionen vorzustoßen, weißt Kircher nicht ganz von der Hand. Aber „man hat auch als Managerin ein Privatleben, wenn man sich die Zeit dafür nimmt“.

Beeindruckend waren die Erzählungen von Peter Florjančič, der seit Jahrzehnten immer wieder neue Einfälle und Ideen hat. Inzwischen hat der 94jährige slowenische Erfinder über 400 Patente angemeldet und arbeitet mit seinem Team immer noch an neuen Ideen. „Ein bisschen Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und das richtige Team haben“ lautet sein Erfolgsrezept. Der Parfumzerstäuber, der Rahmen für Dias sowie viele andere nützliche Dinge gehen auf den slowenischen Erfinders zurück, der noch lange nicht in den Ruhestand gehen will.

gruppenfoto der sieger mit monika kircher und peter florjancic

v.l.n.r. Monika Kircher (CEO Infineon Technologies Austria AG und Schirmherrnin des build!Impuls), Peter Florjančič (Erfinderlegende aus Slowenien), Fabian Gutbrod (Gewinner des Produktpreises), Nicolas Dular und Philipp Spieß (Gewinner in der Kategorie „Dienstleistung“), Karin Ibovnik (Geschäftsführerin der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)

Quelle: Anton Trapp

In diesem Jahr konnte der build! Impuls Ideenwettbewerb einen Rekord verzeichnen: 66 kreative Menschen nutzten die Gelegenheit und reichten bis Ende Jänner 2012 ihre Geschäftsideen ein. 16 von ihnen schafften es ins Finale und präsentierten ihre Ideen gestern der Jury. Ausschlaggebende Kriterien für einen Sieg in den Kategorien Produkt oder Dienstleistung waren neben einer überzeugenden Präsentation nicht nur die Realisierbarkeit der Idee, sondern auch Kundennutzen und Innovationsgehalt.

Mit seiner Idee eines Indoor-Navigationssystems für Industrieanalagen konnte Christian Robin die Jury in der Kategorie Produkt überzeugen. Von der Jury besonders hervorgehoben wurden der innovative Einsatz neuer Technologien sowie die Realisierbarkeit der Idee. Das Indoor-Navigationssystem wurde entwickelt, um Instandhaltungsarbeiten bei Industrieanlagen effizienter, zeitsparender und sicherer zu gestalten. Christian Robin konnte nicht nur die build! Impuls Trophäe, sondern auch ein Preisgeld in der Höhe von 1.500 Euro mit nach Hause nehmen.

Den zweiten Platz in der Kategorie Produkt, dotiert mit einem brandneuen Tablet-PC, holte sich das Project cDrones von Franz Habich und DI Dr. Markus Quaritsch. Die Idee ist, mit kleinen, niedrigfliegenden Drohnen verzerrungsfreie Übersichtsbilder aus einer Vielzahl von Einzelbildern zu generieren um so kostengünstig hochwertige Luftbilder zu erstellen.

Karl Hleb holte sich mit seiner e-mobilen Komfortliege für bewegungseingeschränkte Personen den dritten Platz in der Kategorie Produkt. Vor allem der soziale Aspekt der Idee, gepaart mit innovativer Technik konnte die Jury überzeugen.

In der Kategorie Dienstleistung konnte sich das Projekt gr3at von Ernst Molden und Christofer Huber gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. gr3at ist eine Online Plattform zur interaktiven Freizeitgestaltung und wurde entwickelt um in Zeiten von Web 2.0 das Internet zu nutzen, um Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzubringen um ihre Freizeit offline gemeinsam gestalten zu können. Auch gr3at erhielt sowohl die begehrte Impuls Trophäe als auch einen Siegerscheck im Wert von 1.500 Euro.

Den 2. Platz in der Kategorie Dienstleistungen holte sich das Projekt Rooming von Patrick Habernik und Eva Paulitsch. Ihre Idee der Immobilienanzeigenaufwertung mittels neuartiger Visualisierung brachte ihnen zweiten Platz in der Kategorie Dienstleistung, sowie einen hochmodernen Tablet-PC ein.

Schlussendlich konnten sich Dr. Gerhard Leitner und DI Anton J. Fercher den dritten Platz in der Kategorie Dienstleistung sichern. Die Idee intelligenten Plattform zur Unterstützung von Smart Home Anwendungen konnte durch Innovation und Realisierbarkeit bestechen.

Auch eine Reihe von Sonderpreisen wurde in diesem Jahr an die besten Ideen der Sonderkategorien vergeben. Den Sonderpreis UNI im Wert von 800 Euro konnte das Team um Stefan Lederer für die Idee einer Social Video Streaming Plattform mit nach Hause nehmen. Der Sonderpreis FH, ebenfalls dotiert mit 800 Euro, ging an Tibor Zajki-Zechmeister und seinen Tremorsensor in Stiftform zur schnelleren Erkennung von Parkinson. Den Schülersonderpreis im Wert von 300 Euro (gesponsert von der Raiffeisen Landesbank Kärnten) gewannen Nicolas Dular und Phillip Spieß mit ihrer Plattform für Spiele mit Programmierhintergrund. Und als absolutes Novum wurde in diesem Jahr der Sonderpreis Grenzenlos für die Förderung grenzüberschreitender Geschäftsideen vom Lakeside Science & Technology Park vergeben. Der Preis im Wert von 1.000 Euro konnte an Joze Pivk aus Slowenien für seinen pneumatischen Schraubstock überreicht werden.

Die Sieger mit Schirmherr Egon Putzi

(v.l.n.r.) Schirmherr 2012 Egon Putzi, build! Geschäftsführerin Mag. Karin Ibovnik, der Gewinner der Kategorie Produkt Christian Robin, die Gewinner der Kategorie Dienstleistung Ernst Molden und Christofer Huber, Klaus Kogler von der Raiffeisen Landesbank Kärnten

Quelle: Dietmar Wajand, blitzlicht.at

41 kreative Menschen nutzten die Gelegenheit und reichten ihre Geschäftsideen bis Ende Jänner 2011 beim build! Ideenwettbewerb ein. 15 von ihnen schafften es ins Finale und präsentierten am 23. März ihre Ideen der Jury.

Als Top-Referent war der Journalist und Buchautor Christoph Koch („Ich bin dann mal offline“) eingeladen. Er berichtete über einen Selbstversuch der besonderen Art: 40 Tage ohne Internet und Handy.

Mit seiner Idee der „New Solar Pump (NSP)“ konnte Dietmar Stuck Jun., Brunnenmeister aus Klagenfurt, die Jury von seiner Idee einer Solarbrunnen Pumpstation überzeugen. Von der Jury besonders hervorgehoben wurden der Innovationsgehalt der Idee, das weit entwickelte Umsetzungskonzept und der Kundennutzen. Die New Solar Pump wurde entwickelt, um Privaten sowie Firmen und Hilfsorganisationen eine günstige und von jeglicher Stromversorgung unabhängige Möglichkeit für das Pumpen von Wasser aus Brunnen zu ermöglichen. Stuck konnte nicht nur die build! Impuls Trophäe, sondern auch einen Siegerscheck in der Höhe von 2.000 Euro mit nach Hause nehmen – gesponsert von der Raiffeisenbank Kärnten.

Den zweiten Platz im Wert von 800 Euro holte sich Klaus Planinz, Zimmermeister aus Kühnsdorf. Die Jury hob hier die Problemstellung hervor, die man mit „Terraflor“ perfekt gelöst hat. Holzterrassen sind sehr witterungsanfällig. Wasser kann nur schlecht ablaufen und beschädigt auf Dauer das Material. Planinz wirkt dem entgegen und hat eine neue Frästechnik entwickelt, die diese Anfälligkeit auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis: terraflor – eine trockene Terrasse, leichte Montage und ein angenehmes Laufgefühl.

Der dritte Gewinner des Abends war Martin Steinwender, Student aus Radenthein. Für seine Idee „Heliostat Photovoltaik“ erhielt er 200 Euro. Bei dem Projekt handelt es sich um ein System zur Ausrichtung von Spiegeln für solare Energiegewinnung. Für die Jury war hier besonders der Innovationsgehalt gegeben.

build impuls verleihung 2011

(v.l.n.r.) Juryvorsitzender DI Dr. Erich Hartlieb (FH Kärnten), der Gewinner des build!Impuls 2011 Dietmar Stuck Jun. und Mag. Karin Ibovnik (build! Gründerzentrum Kärnten GmbH).

Sieger des dritten Ideenwettbewerbs

Die Sieger des build!Impuls Ideenwettbewerbes 2009/2010 und Bestsellerautor Dr. Manfred Greisinger

Beim dritten Ideenwettbewerb 2009/2010 wurden wieder fast 50 Ideen eingereicht. Am 14. April 2010 war es so weit, build! zeichnete die innovativste Geschäftsidee Kärntens mit dem build!Impuls 2010 aus. Gespannt lauschte das Publikum den Einblicken von Bestsellerautor Dr. Manfred Greisinger in die Erfolgsgeschichten der ICH-Marken. Thomas Melcher, Alumni build! Unternehmer, berichtete über seine ersten Gehversuche als Selbständiger und untermauerte seine Idee der mobilen Flughafenterminals mit einem eindrucksvollen Product Image Movie.

Der Gewinner der ersten „build!Impuls“-Trophäe und einem Preisgeld von 2.000 Euro ist Mark Wassermann. Den Sieg brachte ihm seine Idee „BLISs – Barrierefreies Leit- und Informationssystem“, ein besonders innovatives Softwaretool, welches sich auf nahezu jedem marktüblichen Handy installieren lässt und es älteren und behinderten Menschen möglich macht, damit jede Alltagssituation zu meistern.

Der zweite Platz im Wert von 800 Euro ging an das Projekt Gefügekompass von Armin Alfred Stromberger. Der von ihm entwickelte Gefügekompass ermöglicht, im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen, die Messung der räumlichen Orientierung von Gefügeelementen in einem einzigen Vorgang.

Der dritte Gewinner des Abends war Herbert Laßnig. Für seine Idee „Holc-Pool“ erhielt er 200 Euro.

Nähere Informationen dazu gibt es auf der Facebook-Seite des Ideenwettbewerbs: zur Facebook-Seite

2008/2009 gab es eine Rekordbeteiligung von 60 geschäftlichen Geistesblitzen.

Sieger des zweiten Ideenwettbewerbs

Fotoquelle: Johannes Puch

Foto: (v.l.n.r.) DI (FH) Christian Hohenwarter, Mag. Harald Kollmann (Raiffeisen Club Kärnten), DI Bernd Fink, Mag. Karin Ibovnik (Geschäftsführerin build! Gründerzentrum), Manuel Pocivavnik und Stefan Gypser.

Den ersten Preis in der Höhe von 2.000 Euro – wie bereits im Vorjahr zur Verfügung gestellt von der Raiffeisenlandesbank Kärnten – erhielt DI Bernd Fink für seine Idee der Fairmentierung. Beim gesamtheitlichen Konzept der Fairmentierung im Sinne eines One-stop-shops von der Schlammentwässerung über die biologische Aufbereitung bis hin zur Verwertung beispielsweise im Zuge der Rekultivierung von Landschaftsflächen bzw. landwirtschaftlichen Ausbringung steht die regionale ökologische Kreislaufschließung im Vordergrund.

Der zweite Platz im Wert von 800 Euro ging an das Projekt Cone Cap von Manuel Pocivavnik und Stefan Gypser. Sie haben einen neuartigen und innovativen Verschluss für jede Form von Getränken und Flüssigkeiten entwickelt.

Der dritte Gewinner des Abends war DI (FH) Christian Hohenwarter. Für seine Idee von kleinen handlichen Therapiegeräten für den Hausgebrauch (pocket-therapy) erhielt er 200 Euro. Das erste Gerät aus dieser Ideenschmiede ist die Nackenschaukel. Sie verspricht durch ihre ausgeklügelte Geometrie ein Entspannen der Nackenmuskulatur und das Verschwinden von spannungsbedingten Kopfschmerzen.

Beeindruckend waren nicht nur die tollen Ideen, die an diesem Abend ausgezeichnet wurden, sondern auch die Vortragenden des Abends: die Gründer von Airborne Motion Pictures. DI (FH) Patrick Brandstätter und DI (FH) Lukas Schwarzkogler wurden in den Anfängen ihrer Unternehmerlaufbahn von build! unterstützt. Seit ihrem Start im Juni 2007 wurden sie für ihre spektakulären Werbefilme mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung zeigten Airborne eine Kostprobe ihrer atemberaubenden Werbefilmarbeit, die die Zuschauer begeisterten. Wichtigstes Element der mit Spezialeffekten ausgestatteten Kurzfilme ist der selbstentwickelte fernsteuerbare HD-Industriehubschrauber – daher der Name Airborne.

Im Oktober 2007 initiierte das Gründerzentrum zum ersten Mal den „build!-Ideenwettbewerb“. Gesucht wurden die kreativsten Geschäftsideen 2007/2008. Der Ideenreichtum der KärntnerInnen übertraf alle Erwartungen: 49 Ideen wurden eingereicht.

Sieger des ersten Ideenwettbewerbs

Fotoquelle: build! Gründerzentrum

Foto: (v.l.n.r. Mag. Harald Kollmann (Raiffeisen Club Kärnten), Barbara Mucha (Barbara Mucha Media), Ing. Christian Reinsdorff, Mag. Karin Ibovnik (Geschäftsführerin build! Gründerzentrum)

Den ersten Preis in der Höhe von 2.000 Euro – gesponsert von der Raiffeisenlandesbank Kärnten – erhielt Ing. Christian Reinsdorff für seine Idee der vollautomatischen Heuentstaubungsanlage für die Veterinärmedizin. Sie ermöglicht eine 100%ige Bindung des Staubes, der vor allem bei Pferden Krankheiten des Atemweges verursacht. Die Anlage ermöglicht zusätzlich auch noch das dosierte Beimengen von Medikamenten, heißem Wasser, Salz etc. Der zweite Platz im Wert von 800 Euro ging an DI (FH) Christoph Werner für sein Effektgerät für die Luftgitarre. Der dritte Gewinner des Abends war Ing. Raimund Antonitsch, für die Idee Imageproof erhielt er 200 Euro.

Als besonderes Highlight konnte Barbara Mucha von der Barbara Mucha Media GmbH als Gastrednerin gewonnen werden. Sie berichtete von ihrem Leben als Unternehmerin, den Schwierigkeiten, aber besonders von den Erfolgen.