Gut geplant ist halb gegründet

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Aristoteles 

Entgegen der weitgefassten Meinung, dass Businesspläne in Stein gemeißelte Dokumente sind, die über den Erfolg einer Unternehmung entscheiden, sind sie doch eines: das zentrale Planungswerkzeug zukünftiger UnternehmerInnen und ein vor allem lebendes Dokument, dass sich allen Veränderungen, Kurswechseln, Chancen und Trends anpassen soll und darf, denen ein Unternehmen in seinem Anfängen begegnet.

Abgesehen von ihrer Funktion als interne Orientierungs- und Kontrollhilfe, stellen Businesspläne für potentielle Kapitalgeber wie Banken, private Investoren oder Venture-Capital-Gesellschaften mittlerweile eine Voraussetzung für Investitionen dar, und bieten bei Kapitalverhandlungen eine solide und aussagekräftige Möglichkeit der Unternehmenspräsentation.

Beratung

Ob Sie nun bereits einen ersten Entwurf Ihres Businessplans in der Tasche haben oder gern weitere Informationen zu diesem Thema erhalten möchten – wir unterstützen Sie gerne persönlich. Kontaktieren Sie uns!

Inhalte eines guten Businessplans

Folgende Kapitel dürfen in keinem Businessplan fehlen:

  • Produkt oder Dienstleistung: Worin genau besteht Ihre Geschäftsidee und was macht sie für Ihre KundInnen einzigartig?
  • Branche und Markt: Wie groß ist Ihr Markt und welche Trends leiten ihn? Wer sind Ihre KundInnen? Wer ist Ihre Konkurrenz?
  • Marketing Mix: Was genau verkaufen Sie den KundInnen? Zu welchem Preis? Über welche Vertriebskanäle? Wodurch sollen potentielle KundInnen auf Sie aufmerksam werden?
  • Unternehmen und Ziele: Wie sieht Ihr Unternehmen genau aus, i.e. Name, Firmensitz, Rechtsform, etc.? Wie könnte sich Ihr Unternehmen in fünf Jahren entwickelt haben? Welche Visionen existieren für die Zukunft?
  • Management und Organisation: Wer ist in Ihr Vorhaben involviert? Was genau prädestiniert gerade Sie (und Ihr Team), diese Idee jetzt umzusetzen?
  • SWOT Analyse: Welche Stärken und Schwächen sehen Sie in Ihrem Unternehmen? Welche Chancen und Risiken könnten sich aus dem Umfeld des Unternehmens ergeben?
  • Finanzplanung: Welche Investitionen müssen getätigt werden und wie sollen diese finanziert werden? Ab wann sollen Gewinne erwirtschaftet werden und wie überbrückt man die Zeit bis dahin?
  • Executive Summary: Fassen Sie die Kernaussagen des Businessplans kurz, prägnant und klar verständlich auf ein bis zwei Seiten zusammen. Sorgen Sie für den Wow-Effekt!

Grundsätzlich gilt: Halten Sie es kurz und knackig! 20 bis 30 Seiten sollten genügen um die Leserin, den Leser von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.